Der Equestrian Style – Sloane Rangers Look


Immer wieder entdecken die großen Designer den Reiterstil oder auch Equestrian Style neu. Wer sich sowieso dem klassischen Kleidungsstil verschrieben hat, trägt ihn auch dann, wenn er gerade nicht im Trend liegt. Gerade Nicht-ReiterInnen haben ein Faible für den Sloane Ranger Style und begeistern sich für die edlen Teile mit dem gewissen Etwas.

Was ist der Sloane Ranger Style überhaupt? Wenige Menschen kennen den Begriff, der in den 1960er Jahren aufkam. Die Sloane Rangers verkörperten damals den ererbten Wohlstand einer Generation in England. Während die einen die „Swinging Sixties“ zelebrierten, war es für die Kinder aus besseren Verhältnissen ein Unding sich der Hippie-Bewegung anzuschließen. Eine Gegenbewegung formierte sich am Sloane Square: die Rebellion der Spießigkeit. Viele haben es als einen Moment in der Zeit abgetan, aber die „Sloanes“, sind versnobte Mittzwanziger, die Elite- Internaten, wie Eton besuchten und in Cambridge oder Oxford studieren. Ein Typus, der sich stehts für was Besseres hält und am Wochenende in Barbour-Jacken auszureiten pflegen.

Die Sloanes reden nicht über ihre Herkunft oder über ihren Finanzstatus, zeigen tun sie es schon gar nicht. Ihr müheloser Stil ist unaufdringlich schick und sie sind höflich in allem, was sie tun. Sloanes sind niemals auffällig. Obwohl der Sloane Ranger heute nicht mehr in seiner ursprünglichen Form existiert, prägt sein Einfluss doch weiterhin die Mode.

Der Reiterstil: Was braucht man?

Blazer und Hose: Ralph Lauren, Lederhandschuhe: Röckl, Steppjacke und Hut: Barbour, Lederstiefel: Really Wild Clothing, Seidencarré: Hermès

Jacken und Blazer im Reiterstil: Schmal geschnitten und tailliert. Wenn sie dann noch die typischen Ellbogenpatsches haben, sind sie perfekt.

Die Steppjacke: Natürlich von Barbour. Ein typisches Regen-Accessoire bei jedem Wetter für Landausflüge oder Stadtabenteuer. Der Blazer: Gerade im Sommer kommt der allmächtige Blazer ins Spiel, das je nach Anlass nach oben oder unten gekleidet werden kann. Leicht adrett, auf jeden Fall stilvoll.

Reiterstiefel oder Loafer (Tods’s): Reiterstiefel: Hoch, schmal und flach – so sind die Stiefel die optimalen Begleiter zum Outfit. Loafer: Entweder Tod’s oder Gucci und klassischen Farben wie schwarz, marineblau, braun, oder hellbraun.

Jodhpur Pants – Reiterhosen: Muss nicht nur an den Knöcheln eng sein, sondern muss auch schmal geschnitten sein und sollte unbedingt verstärkte Innenschenkeln haben.

Accessoires mit Pferdemotiven, Zaumzeug, Trensengürtel: Investieren sollte man unbedingt in Seidencarrés von Hermés. Diese edlen Stücke sind besonders bekannt für ihre Reitermotive.

Das Halstuch: Ein Halstuch ist für Reiter ein essenzieller Gegenstand. Entweder trägt man es als Kopftuch oder um den Hals. ReiterInnen gerne etwas schlichtes, nicht zu auffällig, obwohl sie auch Designer lieben, wäre es das ultimative No-Go, einen Namen oder ein Emblem auf dem Kleidungsstück zu haben, zumindest sollte es nicht sofort sichtbar sein.

Satteltaschen: Besonders schön finde ich Crossbody Handtaschen in Brauntönen, vorzugsweise mit Verschlüssen, die an Steigbügel erinnern.

Hüte: Zum Equestrian Style passen auf jeden Fall Hüte aller Art. Ein Trilby, ein Fedora oder auch einfach eine Tweedmütze gibt dem Outfit noch den letzten Schliff.

Ich persönlich finde den Equestrian-Style zwar sehr schick und auch praktisch, aber sich so von Kopf bis Fuß zu stylen ist ein wenig zu viel und wirkt dann auch spießig. Setze dein Reiter-Outfit lieber mit Akzenten zusammen und wähle Farben, die dir persönlich am besten stehen.


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