Jetzt fragt ihr euch wahrscheinlich, warum vergleicht die ausgerechnet diese beiden Sportarten miteinander? Auf den ersten Blick haben die so gar nichts gemeinsam. Das stimmt zwar, aber nur zum Teil. Denn beide Sportarten werden bei vielen Leuten nicht als Sport angesehen. Beim Reitsport sagen die Leute, du sitzt ja bloß auf dem Pferd, das Pferd macht ja die ganze Arbeit. Und beim Motorcross-Sport sagen die Leute auch, dass es kein Sport ist, wieder andere sagen es ist ein Extremsport. Wie dem auch sei, beides sind Sportarten, die viel Geschick und Übung erfordert. Das Pferd hat vielleicht kein Motor, aber wenn du nur obendrauf sitzt und nichts machst, geht das Pferd auch nicht los. Genauso wie beim Motorbike, wenn du das Ding nicht anschaltest, dann passiert auch nicht sehr viel.
Ist Motocross ein Sport?
Ja, natürlich. Und die meisten Leute würden mir zustimmen, dass Motocross ein Extremsport ist, weil es sich um einen sehr wettbewerbsintensiven Sport handelt, der viel Geschick und Übung erfordert. Der Extremsport besteht sogar aus verschiedenen Arten von Motocross wie Freestyle, Enduro und sogar ATV-Motocross. Motocross ist ein sehr wettbewerbsintensiver Rennsport, bei dem die Fahrer auf allen möglichen Strecken gegeneinander antreten. Beim Motocross geht es nicht nur darum, gegen andere Rennfahrer anzutreten, denn das Rennen selbst birgt große Hindernisse, die es zu überwinden gilt. Der Motocross-Sport hat sich ursprünglich aus Motorrad-Trial-Wettbewerben entwickelt. Motocross ist ein äußerst populärer Sport, und nicht nur bei Männern, es gibt auch Frauen, die Motorcross fahren und das sehr gut, obwohl es ein sehr gefährlicher und harter Sport ist. Wenn du mit dem Sport beginnen möchtest, solltest du am besten schon in jungen Jahren damit anfangen. Denn der Sport erfordert sehr viel Übung, um deine Fähigkeiten verbessern. Motocross ist ein auch ein teurer Sport, da allein schon ein gutes Motorcross Bike eine größere Anschaffung ist. Weitere benötigte Ausrüstung besteht aus Helmen, Rennstiefeln, Motorcross Kleidung und allem anderen, was du noch so brauchst, um dich in deinen Fähigkeiten und im Wettbewerb zu verbessern.
Körperlich ist Motorcross ein sehr harter Sport, weil man das Motorrad so gut manövrieren und sich auf dem Motorrad halten muss, wenn man über große Hindernisse fährt. Auch geistig sehr anspruchsvoller Rennsport, der auf normalem Gelände mit vielen vom Menschen geschaffenen Hindernissen ausgetragen wird. Auch wenn das Motorrad einen Großteil der Arbeit für den Fahrer übernimmt, muss man viel Kraft und eine hohe Mentalität haben, um auf der superschweren Maschine zu bleiben. Insgesamt ist Motocross zum einen ein sehr harter und auch körperlich extremer Sport, aber auch ein erstaunlicher und lustiger Sport, der sehr kompliziert ist.
Ist Reiten ein Sport?
Ähnlich wie beim Motocross Sport, werden auch wir Reiter und Reiterinnen belächelt. Der Reitsport ist ein Extremsport, den man nicht unterschätzen sollte. Wir alle kennen die Sprüche von Nicht-Reiter: „Weil es einfach ist!“ Gut, dann lasse mir einiges erzählen, wusstest du das jedes Jahr 10.000 Reiter und Reiterinnen sterben? Wir kontrollieren ein Tier was 600-900 kg und einen eignen Kopf hat. Wusstest du was für ein Risiko wir eingehen? Es braucht eine Menge Talent und Geduld. Wusstest du unsere Pferde laufen nicht, wenn wir einfach nur drauf sitzen? Eine falsche Bewegung und du könntest sterben. Sag nicht, Reiten ist einfach, wenn du es niemals probiert hast!
Aber trotzdem ist der Reitsport der wohl schönste Sport in der Welt. Aber warum ist das so? Im Folgenden haben wir für Euch Gründe aufgezählt, die unseren Sport so besonders machen und warum du dich für den Reitsport entscheiden solltest:
Wer auf einem Pferd sitzt, trainiert fast jeden Muskel in seinem Körper. Denn das Pferd ist für seinen Reiter so etwas wie ein Fitnessstudio auf vier Beinen, dass ein Muskeltraining von Kopf bis Fuß bietet, bei dem auch reichliche Kalorien verbrannt werden. Reiten ist definitiv ein Sport und dazu noch ein sehr komplexer, Denn beim Reiten werden in jedem Teil des Körpers – vom Kopf bis zu den Füssen – Muskelgruppen trainiert. Und solange sich das Pferd bewegt, tut es der Reiter auch: Seine Muskeln befinden sich in einem ständigen Wechselspiel aus Anspannung und Entspannung. Die Beanspruchung der Muskulatur wechselt zudem in jeder Gangart: Im Schritt oder Trab wird der Körper anders gefordert als im Galopp. Dabei muss der Reiter seine Sitzposition ständig an die Bewegung des Pferdes anpassen, korrigieren und ausbalancieren. Das stellt hohe Anforderungen an die Beweglichkeit, an Koordination, Gleichgewicht, Konzentrations- und Reaktionsfähigkeit. Wer längere Zeit im Sattel sitzt, braucht deshalb auch Ausdauer und ein gewisses Maß an Muskelkraft. Wobei beim Reiten die Technik eine wichtigere Rolle spielt als die Kraft.
Das Reiten hat viele Vorteile für die allgemeine Gesundheit und das Wohlbefinden.
1 Reiten bringt dich zum Schwitzen – Verbesserte Balance und Muskelkraft, Verbesserte Koordination, schneller Reaktionsfähigkeit und bessere motorische Planung, Verbesserte Atmung und Durchblutung.
2 Reiten regt zum Nachdenken an – Die Kontrolle über ein so großes Tier fordert von dir eine hohe Aufmerksamkeit für deine Handlungen. Pferde verlassen sich auf ihre Reiter, um Entscheidungen zu treffen und ihr Urteilsvermögen zu schulen. Verbesserte Flexibilität im Denken.
3 Reiten macht gute Laune – Einfach nur draußen zu sein und die Landschaft zu genießen, steigert das allgemeine Wohlbefinden und ist ein großartiger Stressabbau. Beim Reiten erlebt man das Gefühl von Freude und Freiheit. Außerdem ist die Beziehung und das Vertrauen, das sich zwischen Pferd und Reiter entwickelt sehr lohnend.

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