Bordeaux – Auf ein Glas Wein

Wir hatten Lust auf Wein. Der Vorrat Zuhause war aufgebraucht, also hätten wir einkaufen gehen müssen. Wir überlegten, wo bekommen wir einen guten Rotwein. Beide riefen wir gleichzeitig: „Bordeaux!“ „Beide“ das sind wir, meine liebste Freundin aus meiner Kindheit, die gerade bei mir zu Besuch in Hamburg ist, und ich. Und wer uns kennt, wir sind immer für Überraschungen gut. Und dann weiß man auch, dass wir z.B. auch schon mal extra nach Kopenhagen fahren, weil es eben nur dort die besten Zimtschnecken der Welt gibt.

Okay, auf geht’s. Kurz Hand haben wir ein Last-Minute-Trip mit Flug und Hotel für 300 Euro pro Person von Hamburg nach Bordeaux in Frankreichs Rotweinimperium gebucht. Was wir erwarteten? Sonne, Wein und gute Laune. Und genau das haben wir bekommen und noch viel mehr.

Bordeaux liegt an der Garonne und wird von ihr geteilt, genau wie Paris von der Seine. Ob es wie in Paris auch ein Rive Gauche gibt? Das exklusive Viertel. Bestimmt, aber vielleicht nicht ganz so exzentrisch. Viel mehr war ich gleich über die großartige Atmosphäre und über dem allgemeinen Flair der Stadt hin und weg. Voralldingen hat mich die Architektur der Stadt beeindruckt. Ich habe sofort gespürt, hier wohnen glückliche und nette Menschen.

Und den nettesten und herzlichsten Menschen, den wir dort getroffen haben, war unser Taxifahrer. Der hat uns in den 2 Tagen, überall in Bordeaux herum kutschiert, was zu Fuß nicht erreichbar war. Ein Anruf und er war da.

Savoir-vivre in Bordeaux

Einfach schön sind die unzähligen kleinen Gassen, die im Zentrum von den großen Straßen abgehen. Die Rue Sainte Catherine ist die bekannteste und größte Einkaufsstraße in der Stadt und auch von vielen Menschen besucht. Wir haben uns allerdings ein bisschen abseits gehalten allein schon wegen Corona. Immerhin ist die Region noch als Risikogebiet eingestuft, obwohl die Reisebeschränkungen seit 1. Oktober 2020 in der EU aufgehoben wurden. Aber man findet die schönsten Läden sowieso oft in Nebenstraßen, wo wenige Menschen sind. Dort findet man auch unzählige schnuckelige Restaurants, Eisdielen, Cafés, Chocolaterien und Patisserien.

Wenn wir mehr Zeit gehabt hätten, dann wären wir sicherlich auch noch mehr ins Umland gefahren. Aber wir hatten nun mal eine Mission: Wein. Und wir hatten Glück am Abend zuvor sind wir mit dem F&B Manager von unserem Hotel ins Gespräch gekommen, der konnte uns viel über den Médoc, dem Weinanbaugebiet von Bordeaux, erzählen und uns Tipps geben. Im Médoc gibt es unzählige Châteaus, daher solltet man sich eines aussuchen und einen Termin für eine Tour und einer Wein Verkostung vereinbaren. Man muss den Médoc wohl aber öfters besuchen, denn dort gibt’s unglaublich viel zu sehen und zu lernen.

Jetzt im Herbst war die Atmosphäre in Bordeaux sehr entspannt und fröhlich. Morgens und gegen Abend fand ich es jetzt schon etwas frisch. Daher ist es immer gut eine Strickjacke oder eine kleine Jacke dabei zu haben.

Mein Fazit: Die Stadt hat wirklich seinen besonderen Charme und man begegnet auf wirklich tolle Menschen und gute Gespräche.

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