Wohltuende Pferde – Meditationsübung (auch für Nicht-Reiter geeignet)

Manchmal wenn einem alles über den Kopf wächst und du vor Stress nicht mehr klar denken kannst, dann hilft es oft zu meditieren, um sich zu regenerieren. Aufgrund der kurzen Dauer eignet sich die Meditation sehr gut für eine kurze Auszeit vom Alltag. z.B. in der Mittagspause oder vor einer Flugreise oder vor einer wichtigen Prüfung.

Eine kurze Meditation kann wahre Wunder bewirken. Dadurch fällt das Loslassen leichter, die Achtsamkeit, die Konzentration und das Selbstbewusstsein werden gesteigert. Es ist gut für die eigene innere Harmonie und das allgemeine Wohlbefinden.

Und das geht so:

1 Suche dir ein ruhiges Plätzchen oder Ecke, wo du nicht gestört werden kannst. Lege oder setze dich so bequem wie möglich hin. Achte darauf, dass du dabei locker und entspannt bist.

2 Schließe deine Augen.

3 Stelle dir nun vor, dass du dich auf einer sonnigen Weide befindest. Weit und breit kein Strauch, kein Baum und keine Gebäude zu sehen. Du läufst den Horizont entgegen. In der Ferne steht ein leuchtend weißer Schimmel im Sonnenlicht und grast. Das Pferd hebt den Kopf und kommt näher. Du spürst seine weichen Nüstern auf deiner Haut und den warmen Atem, der deine Hände und dein Gesicht streichelt.

4 Jetzt gleicht sich dein ruhiger und rhythmischer Atem dem des Pferdes an.

5 Blicke dem Tier tief in die dunklen Augen. Dann fasse das Pferd an die Stirn und streife ganz langsam und vorsichtig durch die Mähne, fahre den weichen Hals hinab, über die Schultern, bis du schließlich den Rücken erreichst.

6 Mit einem beherzten Sprung landest du auf dem Rücken des Pferdes. Das Pferd beginnt zu traben und fällt dann in einen schnellen Galopp und erhebt sich schließlich in die Luft.

7 Konzentriere dich auch den Rhythmus der Galoppsprünge, die allmählich immer sanfter werden. Du reitest durch einen weißen und hellen Nebel. Allmählich verschwinden die Konturen des Pferdes und du breitest deine Arme aus und fliegst selbstständig durch die Luft.

8 Du kommst der Sonne immer ein Stückchen näher.  Und du spürst die wohlige Wärme. Nach einer Weile drehst du dich in die Senkrechte und schmiegst die Arme fest an den Körper und landest mit den Füßen voran ganz sanft wieder auf der Erde.

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