Equestrian Style – Reiteroutfits

Wenn du als Reiter zu einem Turnier gehst, dann solltest du immer einen guten und gepflegten Eindruck machen. Deine Leistung wird dadurch nicht unbedingt besser, aber du tritts auf alle Fälle etwas selbstbewusster in stilvoller Kleidung auf.

Okay, manche übertreiben es aber auch. Ganz besonders die Dressurreiter, wenn du die begegnets, da solltest du unbedingt eine extra dunkle Sonnenbrille dabei haben, um nicht von dem ganzen Bling-Bling an Swarowski-Steinen, Pailletten und Glitzerspray allzu stark geblendet zu werden. Wenn du da nämlich zu lange drauf guckst, ist das wie als würdest du zu lange in die Sonne blicken. Du siehst am Ende nur noch Punkte und es dauert eine Weile, bis sich deine Augen ans normale Licht gewöhnt haben.

So ein Reitturnier ist ein einzigartiges Erlebnis, nicht nur für die Teilnehmer, sondern auch für die Zuschauer, also Zuschauer im Sinne wie die anderen Teilnehmer, Mama, Papa, Oma, Opa, Freunde, Bekannte und die Prüfungskommission natürlich. Aussehen ist zwar nicht alles, aber ordentliche Reitbekleidung trägt auch zu einer ruhigen Gemütsverfassung bei.

Wie sieht denn so ein Turnieroutfit aus?

Oft sind Kleidervorschriften in der Turnierordnung (Leistungsprüfungsordnung- kurz LPO) vorgeschrieben. Am besten lest ihr euch diese vor dem Turnier durch oder fragt euren Reitlehrer/Trainer, sonst kann es tatsächlich passieren das ihr disqualifiziert wird.

Die Turnierkleidung richtet sich im Übrigen nach Turnierart und Prüfungsklasse:

Für Spring- und Dressur: Reithosen in Weiß, dunkle Lederreitstiefel, helle Turnierbluse-/Shirt, dunkles Turniersakko oder Frack (tragen eigentlich nur die Profis auf International Turnieren), Krawatte bzw. Plastron, Handschuhe, Reithelm, Zylinder oder Melone. Das ist die Theorie, aber in der Realität sieht es ein wenig anders aus. Beim Springreiten gehören individuelle Outfits mittlerweile zum guten Ton, ein bisschen Farbe in der Kleidung ist sogar erwünscht. In der Dressur ist es eher das Gegenteil: Das klassische Schwarz-Weiß ist dort immer noch Vorschrift. Vielleicht toben sich die Dressurreiter deswegen bei Glitzer-Applikationen aus. Allerdings geht der Trend in der Dressur auch mehr zum Reithelm, anstatt Zylinder oder Melone, denn Sicherheit geht vor. Auch immer mehr Profis tragen einen Reithelm anstatt Zylinder.

Ob beim Springen oder bei der Dressur, Reiter und Pferd sollten eine Einheit ergeben. Daher ist es wichtig, dass die Reitbekleidung und die Aufmachung des Pferdes aufeinander abgestimmt ist. Wenn die Optik stimmt, ist das nur von Vorteil und zeugt außerdem von Professionalität.

Und wenn das Turnier vorbei ist, dann kannst du dich wieder in dein normales Alltagsreitoutfit schmeißen. Vor paar Jahren dominierten auch hier die klassischen Farben, wie Schwarz, beige und braun, aber mittlerweile geht der Trend bei den Freizeitreitern auch ins Bunte. Was ich sehr begrüße, denn ich war schon immer das Oilily-Kind unter den Reitern. Ich liebe Farben, das macht das Leben doch erst besonders und fröhlich. Und ganz besonders die Farbe Pink. Jeder braucht etwas Pink in seinem Leben!

Ich bin beim Reiten besser gekleidet, als du in der Disco!
Don’t worry, don’t cry – ride an horse and fly.
Wer sauber aus dem Stall kommt, hatte keinen Spaß!

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