Hygge und die Liebe – Wie bekommt man es in die Beziehung mit dem Lieblingsmenschen

Mittlerweile weiß jeder das Hygge eine der Hauptzutaten in Sachen Gemütlichkeit, Wohnen, und Arbeiten ist. Aber wie kann man dieses dänische Lebensgefühl in eine Beziehung einbringen?

Wenn man nach einer deutschen Übersetzung von „Hygge“ sucht, dann stößt man wohl auf die Begriffe wie Muße und Besinnlichkeit. Es bedeutet einfach, sich nett in einem Leben einzurichten, sich selbst was Gutes tun und dabei ein Netzwerk an Freunden und Familie hegen und pflegen, die einen schätzen, guttun und bedingungslos lieben.

Es bedeutet auch den Terminkalender ab und an in die Ecke zu kicken, I-Phone und PC aus und sich stattdessen dem zu widmen was man am liebsten tut. Sei es eine Tasse Tee zu trinken und in einer Kuscheldecke am Fenster zu sitzen, ein Buch zu lesen, am Meer sein oder Sport zu machen.

Und dass man sich in seinem eigenen Zuhause wohlig einrichtet. Dabei ist nicht wichtig, repräsentativ oder protzig zu wohnen, um jemanden zu beweisen, welch ausgefallen Geschmack man doch hat. Darum geht es nicht, Hygge in dem Fall heißt, dass man sich mit viel Liebe und Hingabe ein Heim schafft, in dem man sich wohlfühlt. Eine „Homebase“ sozusagen, ein Rückzugsort aus dem hektischen Alltag.

Auch bedeutet es sich mit seinen Lieblingsfreunden am großen Tisch ein Brettspiel zu spielen, lecker zu essen. Ein Gefühl ungezwungener Geselligkeit. Zusammensein ohne Stress und Erwartungen. Es hat dabei nichts mit Perfektion oder Geld zu tun, sondern mit bewusster Selbstfürsorge.

Aber wo ist denn jetzt die Liebe in dieser heimeligen und wohligen Hygge-Welt?

Im Grunde weiß doch jeder, das „Glück“ die Grundzutat für eine gute und intakte Liebe ist. Gute Beziehungen tun unserer Seele sowie Körper gut. Man fühlt sich zufrieden, auch wenn die Zeiten mal schwer sind.

Und wie schafft man es dieses „Hygge“-Lebensgefühl auf die eigene Partnerschaft zu übertragen?

Ganz einfach es sind die kleinen Gewohnheiten, Rituale und Verhaltensweisen, die wohltuend sind. Und hier sind ein paar Ideen, wie ihr es euch mit eurem Lieblingsmenschen richtig „hyggelig“ machen könnt:

-Weg mit i-Phone und Co. nach Feierabend, den Sommer auf dem Balkon oder Garten bei Kerzenlicht mit deinem Lieblingsmenschen ein Glas Rosé genießen, redet über Gott und die Welt und erlebt das schöne Gefühl der Zweisamkeit.
-Macht einen Abend-Spaziergang zur nächsten Eisdiele, kauft euch ein Eis und geht weiter zum Strand, setzt euch in den Sand und schaut auf das Meer oder geht in den nächsten Park und genießt das vertraute Beisammensein.
-Ladet eure besten und langjährigsten Freunde am Wochenende zum Brunch nach Hause ein.
-Gestaltet in der Wohnung etwas zusammen. Das kann das Einrichten eines Zimmers sein, eine neue Kunsttechnik auszuprobieren, Graffiti sprühen oder Handwerken.
-Liebe geht ja bekanntlich durch den Magen. Kocht oder backt was zusammen. Zu zweit bringt es doppelt so viel Spaß.
-Spiele mit deinem Lieblingsmenschen. Und ich meine so, wie wir es in Kindertagen gemacht haben. Nur weil man Erwachsen ist und angeblich vernünftig sein soll, heißt es nicht das man nicht mehr spielen darf. Zeit, euren Spieltrieb wiederzuentdecken! (Und ich meine damit keine Play-Station.)
-Überrascht euren Lieblingsmenschen des Öfteren mit etwas Schönen. Das bringt etwas Spannung in eure Beziehung!
-Was ziemlich hyggelig ist: Nehmt euch in den Arm und kuschelt ausgiebig.

Im Grunde sind das alles ziemlich einfache Ideen, aber darum geht’s ja auch. Es ist die Einfachheit, dass das Leben und die Liebe „hyggelig“ macht. Habt Spaß miteinander, lacht viel und seid fröhlich, wenn ihr gemeinsame Zeit zu zweit verbringt!

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